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Bleiben Sie leistungsfähig: Optimale Lagerkapazität trotz Krise

Optimale Lagerkapazität und neue Absatzmöglichkeiten

Vor allem in Krisenzeiten ist es für Unternehmen wichtig, gewohnte Strukturen mit Blick auf die außerordentliche Situation zu durchleuchten. So wird es momentan für Schrott- und Metallhändler wichtig, ihre Lagerkapazität zu bewerten und unter Umständen alternative Absatzwege zu erschließen. Gleiches gilt für die metallverarbeitende Industrie. Um deren Produktion weiterhin zu gewährleisten, sind sie teils auf eine zuverlässige Entsorgung ihrer Produktionsreste angewiesen. Wir zeigen Lösungsmöglichkeiten, die jetzt von Unternehmen ergriffen werden können.

Direkt zu den Tipps zur Steigerung der Lagerkapazität für Schrott- und Metallhändler sowie Sicherung der kontinuierlichen Entsorgung für produzierende Unternehmen

Seit den vergangenen Wochen kommt es vermehrt zu Meldungen über die Stilllegung  von Produktionsstraßen bis hin zu kompletten Betriebsschließungen. So fährt die Automobilindustrie aufgrund der zunehmenden Coronakrise ihre Produktion weitestgehend herunter. (Quelle manager magazin | 23.03.2020) 

Sinkende Stahlnachfrage

Obwohl Werke Anfang des Monats noch eine gute Auftragslage verzeichneten, kommt die Stahlnachfrage schrittweise zum erliegen. Hierbei fordert die Krise als auch der Auftragsrückgang durch die Automobilindustrie die Werke zu Kurzarbeit oder ebenso zur vollständigen Schließungen. So stellten bspw. in Italien ansässige Stahlwerke ihren Betrieb vollständig ein, wodurch es zu zahlreichen Stornierungen von Schrott für die Produktion kam. (Quelle BDSV Schrottmarkt | Ausgabe 25/2020) 

Zeit für mutige Unternehmer

Eine schwierige Ausgangslage für die gesamte Branche. Dennoch appelliert BDSV Präsident Andreas Schwenter in einem Video zur derzeitigen Lage an seine Verbandsmitglieder sowie Interessierte: 

Stellen Sie jetzt die Weichen. Jetzt ist die Zeit für mutige Unternehmer.

Coronakrise: Videobotschaft des BDSV Präsidenten Andreas Schwenter zur Situation der Stahlrecyclingbranche

Lagerkapazität und Absatz

Schrott- und Metallhändler versuchen nun die steuerbare Eingangsmenge aufgrund der erschöpften Lagerkapazität so gering wie möglich zu halten. Weiterhin gestalten sich alternative Absatzmöglichkeiten – um Kapazitäten für weiterhin produzierende Entfallstellen zu schaffen – aufgrund von absinkenden NE-Metallschrottpreisen (Quelle 320° | 23.03.2020) wirtschaftlich betrachtet als unrentabel.

Hierbei sind einige der produzierenden Unternehmen abhängig von einer regelmäßigen und zuverlässigen Entsorgung ihrer Produktionsreste. Wobei die zur Verfügung gestellten Container des Entsorgers zumeist die einzige Möglichkeit sind, diese zwischenzeitlich zu lagern. Was jedoch, wenn der momentan damit beauftragte Entsorger nicht ohne weiteres Material abnehmen kann? Und wie können gerade kleine und mittelständische Händler kurzfristig Kapazitäten schaffen? Um die Leistungsfähigkeit der metallverarbeitenden Betriebe sowie Händler auch weiterhin zu gewährleisten, bedarf es kurzfristigen Lösungen, die sich einfach umsetzen lassen.

 

Netzwerkchancen

Gerade kleine bis mittelständische Unternehmen verfügen zumeist nicht über ein großes Netzwerk. Dabei kann ihnen dieses eine schnelle und punktuelle Möglichkeit bieten neue Absatzmöglichkeiten ausfindig zu machen und ihre Kapazitäten zu erweitern.

Tipps für Schrott- und Metallhändler: 

Insbesondere kleinere Schrott- und Metallhändler könnten ihre begrenzte Lagerkapazität entschärfen und damit ihre Leistungsfähigkeit erhalten, wenn sie Material an größere, überregionale Unternehmen weiter verkaufen. Die freigesetzte Kapazität ermöglicht im nächsten Schritt die Aufrechterhaltung der Übernahme neuer Menge von Kundenseite.

Hierbei bieten Plattformen einen sicheren und einfachen Zugang zu einem breiten Netzwerk aus möglichen Abnehmern. Die finanzielle Absicherung beim Verkauf an einen bis dato unbekannten Geschäftspartner bietet sich über ein optionales Treuhandkonto an.

Tipps für metallverarbeitende Betriebe:

Bereits heute sind sich viele Betriebe darüber im klaren, dass ihre metallischen Produktionsreste als Wertstoff eine Gutschriftsposition für das Unternehmen darstellen. Hierbei können auch die Produzenten von einer Plattformlösung und dem damit verbundenen Netzwerk profitieren. Schnell lassen sich potenzielle Abnehmer für das anfallende Material generieren, ohne dabei zwingend eine längerfristige Geschäftsbindung eingehen zu müssen. Somit dient der situationsbedingte Verkauf an einen alternativen Dienstleister in erster Linie einer Produktionsabsicherung.

 

Auf scrappel gehen Unternehmen kein Risiko ein: Die Registrierung, das Inserieren von Material sowie der Verkauf sind mit keinerlei Kosten verbunden. Es wird lediglich eine Provisionsgebühr vom Käufer in Höhe des gehandelten Materials erhoben. Hierbei entscheidet der Inseratsinhaber selbst ob und an wen verkauft wird. 

Lesen Sie auch jetzt: Digitale Strategien gegen den Abschwung: Wie Plattformen helfen Transaktionskosten zu sparen.

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