News Tipps: Beschaffung von Sekundärrohstoffen über digitale Plattformen
Insights

Tipps: Beschaffung von Sekundärrohstoffen über digitale Plattformen

Gießerei-Industrie: Beschaffung von Sekundärrohstoffen

Die Stoffkreisläufe innerhalb der Gießerei-Industrie sind heute bereits weitestgehend geschlossen. Hierbei kann die Industrie durch den ergänzenden Einsatz von Sekundärrohstoffen im Produktionsprozess einen spezifischen Anteil an Energie und Emissionen einsparen. Das bringt nicht nur Vorteile für das produzierende Unternehmen selbst, sondern hat auch einen nachhaltigen Mehrwert für zukünftige Generationen. Doch wie können digitale Plattformen die Beschaffung unterstützen? Wir informieren Sie über Anforderungen der Gießereien und digitale Lösungen für Ein- und Verkäufer.

Die meisten Metalle kommen in der Natur nur in Form von Erzen vor. Um hieraus Metalle zu gewinnen, gibt es verschiedene Verfahren. Jedoch ist bereits der Abbau von Erzen im Tage- oder Tiefbau mit einem hohen Eingriff in die Umwelt verbunden. Hierbei ist nicht erst seit der Berichterstattung rund um den Hambacher Forst bekannt, dass beispielsweise Tagebau häufig mit der Rodung von Wäldern einhergeht. Aber auch weitere negative Umweltauswirkungen ergeben sich aus dem Abbau und der Aufbereitung.


Nachhaltige Produktionsabläufe

Gleichzeitig kommt es weltweit zu Rohstoffengpässen. Gerade die Gießerei-Industrie ist daher seit Jahren darauf bedacht ihre Produktionskreisläufe nachhaltig zu schließen. So wird bereits heute in Deutschland die Produktion von Gusseisen mit einem Schrotteinsatz von 80 bis 90 % realisiert. Hierbei erweist sich der Einsatz von Sekundärrohstoffen als energie- aber auch emissionseinsparende Alternative, ohne dass die Gusseisen-Produkte an Qualität einbüßen.


Sekundärmaterial bedarfsgerecht beschaffen

Als Sekundärrohstoff für die Produktion wird zumeist Schrott eingesetzt. Ebenso bieten sich Produktionsreste der metallverarbeitenden Unternehmen, wie zum Beispiel Metallspäne, zur Verarbeitung an. Zudem stellt der Wandel zur Elektromobilität die Gießereien, die ihre Abnehmer in der Automobilindustrie haben, vor die Herausforderung, dass einige Bauteile ersatzlos wegfallen. Wir berichteten hierüber bereits im vergangenen Jahr. (Mehr zu dem Thema gibt es im Beitrag: Gießerei-Industrie als wichtiger Abnehmer von Sekundärrohstoffen)

Die Frage, die sich hieraus ergibt: Woher das benötigte Produktionsmaterial bedarfsgerecht beschaffen?  Im Austausch mit verschiedenen Vertretern der Gießerei-Industrie zeigen sich zwei große Herausforderungen, die mit der Beschaffung von Sekundärrohstoffen einhergehen.

Beschaffung von Sekundärrohstoffen – Herausforderungen

  • Fehlende Markttransparenz: Viele Einkäufer in Gießereien können nicht aus dem vollen Marktpotential schöpfen und greifen auf Ihren festen Kreis an Lieferanten zurück. Kommt es bei diesen beispielsweise zu Lieferengpässen oder Qualitätseinbußen, ist die Suche nach neuen Geschäftspartnern mit einem hohen Aufwand verbunden.

  • Unzureichende Informationen: Aus der fehlenden Markttransparenz ergibt sich zudem, dass wichtige Geschäftsinformationen oft nur unzureichend oder gar nicht vorliegen. Viele Einkäufer bemängeln daher, dass es beispielsweise oft schwierig ist Informationen zu benötigten Zertifikaten zu erhalten. So ist es noch immer gängige Praxis, dass angeforderte Zertifikate noch per Fax oder Post übermittelt werden. Weiterhin sind die Preise der LME durch das Trading getrieben und bilden damit keine wirklichen Transaktionen und somit tatsächlich am Markt verhandelte Preise wieder.   


Die Möglichkeit der digitalen Präsenz

Gegenüber scrappel wurde der Wunsch geäußert, Zertifikate automatisch nach Anforderung zu erhalten. Eine Möglichkeit, die sich mittels der Digitalisierung einfach umsetzen ließe. Die Digitalisierung ermöglicht uns seit jeher die Online Präsenz des eigenen Unternehmens zu steigern.

Jedoch nutzen nur wenige Unternehmen, die mit Schrott und Metall handeln, die Möglichkeit ihr eigenes Dienstleistungspotenzial – zu denen auch die Zertifizierung zählt – online zugänglich zu machen. Einen einfachen Weg sein eigenes Portfolio bestmöglich und an potenzielle Interessenten zu adressieren, bieten Plattformen. Diese richten sich an eine bestimmte Zielgruppe und sorgen so für eine weitreichende Transparenz und können das Netzwerken erleichtern. Hierbei lassen sich Informationen zum Leistungsspektrum übersichtlich einbinden


Suchen & Finden: Aussagekräftige Unternehmensprofile

So können Anbieter von Schrott und Metall beispielsweise bei scrappel ihre vorhandenen Zertifikate in ihr Unternehmensprofil hochladen. Das erleichtert nicht nur Gießereien die Suche nach neuen Geschäftspartnern. Sie können bereits vor der Geschäftsanbahnung mit potenziellen Lieferanten relevante Parameter miteinander vergleichen.

Gleichzeitig profitieren Händler sowie verarbeitenden Betriebe von einer besseren Sichtbarkeit. Ohne lange Telefonate oder aufwendigen Mailverkehr werden neue Abnehmer auf das eigene Unternehmen aufmerksam, wodurch sich der Abnehmerkreis beinahe automatisch erweitern lässt. Dabei werden alle wichtigen Vereinbarungen sowie Dokumente compliance-konform gespeichert und sind für beide Geschäftspartner jederzeit digital ersichtlich.

 

 

Hat Ihnen der Artikel gefallen?

Teilen Sie Ihn mit Ihren Kontakten.
scrappel-schrott-metall-rohre

Kennen Sie schon scrappel?

Die erste digitale Plattform für Wertstoffe, die alle Prozesse abdeckt. Direkter Handel und sichere Zahlung. Aus der Praxis. Für Sie.

menge-steigern
Kontakte finden
schnelle
Digitale Wiegenoten
sichere-zahlung
Zahlung

scrappel steht für Trans­parenz, effiziente Abwicklung und den reich­weiten­starken Marktplatz für Ihre Wert­stoffe Schrott und Metall.

Weitere Kategorien