News Plattformökonomie – scrappel beim VDM-Arbeitskreis Digitalisierung
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Plattformökonomie – scrappel beim VDM-Arbeitskreis Digitalisierung

Plattformökonomie

Beim 4. Arbeitskreis Digitalisierung des VDM Verband Deutscher Metallhändler e.V. am 18. Februar 2020 war neben Kai Bembenek von der tegos GmbH ebenfalls unser Managing Director Matthias als Redner zu Gast. In seinem Vortrag ging Matthias neben unserer Plattformlösung scrappel auch allgemein auf die Plattformökonomie ein. Diesem Thema widmet er sich gerade auch in seiner Dissertation „Digitale B2B-Plattformmodelle als Option für den Handel, die Verarbeitung und den Umgang mit metallischen Recyclingmaterialien“ .

Bevor wir jedoch in die Vorträge starteten, kamen die Mitglieder des Arbeitskreises unter Anleitung von Ralf Schmitz, Hauptgeschäftsführer des VDM, ins Gespräch. Hierbei standen folgende drei Fragen im Raum:

  • Was bedeutet Digitalisierung und digitale Transformation?

  • Inwieweit hilft Digitalisierung und wo liegen deren Grenzen?

  • Was gibt es bereits für Möglichkeiten für die Branche?

Dabei waren sich die Anwesenden einig: Digitalisierung ist nicht „die neue Welt“. Bereits seit Jahren werden Prozesse in ein digitales Umfeld übersetzt. Hierbei ist es jedoch wichtig, sich zunächst die Prozesse anzusehen und den Grad der Möglichkeit in Hinblick auf Digitalisierung zu bewerten. So ist nicht jeder Prozess digital kompatibel bzw. ist nicht jede Digitalisierung effizient – Stichwort Insellösungen.

Vernetzung von Anbietern & Abnehmern

Bei scrappel handelt es sich um keine Insellösung, wie Matthias gleich zu Beginn seines Vortrags festhält.

Wir möchten unser Angebot jedem Teilnehmer innerhalb der Wertschöpfung ermöglichen.
Matthias Spanic – MD scrappel

Zum Beispiel vom Metallbauer bei dem metallische Abschnitte anfallen, hin zum Entsorger, der das Material aufbereitet und für den Einsatz als Sekundärrohstoff an Gießereien/Schmelzereien verkauft. scrappel verbindet in Hinblick auf die Plattformökonomie somit Anbieter und Abnehmer von Schrott und Metall.

Plattformökonomie im Alltag

Solche internetbasierten Geschäftsmodelle, welches der Plattformökonomie zugrunde liegen, kennen wir bereits aus unserem privaten Alltag zu genüge. Wir kaufen Kleidung und Anderes auf Portalen. Buchen unsere Hotels via App und lassen uns Essen per Knopfdruck nach Hause liefern. Die Vorteile liegen bei der Nutzung solcher Plattformmodelle klar auf der Hand: wir können aus einer Vielzahl von Anbietern auswählen. Dadurch ist es möglich Preise aber auch Qualität – bspw. durch Bewertungen anderer Nutzer – zu vergleichen. Das schafft mehr Transparenz bei der Transaktion.

Plattformökonomie im B2B

Auch auf Geschäftskundenebene gibt es zunehmend Plattformen, mit denen sich Transaktionen digital koordinieren lassen. „Angefangen als reiner B2B Marktplatz für den Handel von Schrott und Metall haben wir schnell festgestellt, dass der wirkliche Benefit für die Branche in der Standardisierung und Digitalisierung der Abwicklungsprozesse liegt“, berichtet Matthias über unsere Anfänge. Gemeinsam mit den Plattformnutzern entwickelte sich scrappel zu einer Full-Service-Plattform. Diese bietet zwar immer noch den Reichweiten-Mehrwert eines Marktplatzes. Sie bildet aber zudem die vor- und nachgelagerten Prozessschritte ab und dokumentiert diese digital. Dadurch sollen Unternehmen künftig nicht nur Zeitersparnisse eingeräumt werden. Vor allem die lückenlose Dokumentation wird den steigenden Anforderung an die Compliance gerecht.

Bewusstsein schaffen – Chancen nutzen

Damit solche Angebote jedoch genutzt werden, müsste zunächst das Bewusstsein in den Unternehmen für die Transformation wachsen. So zeigt sich im Austausch mit den Teilnehmern im Arbeitskreis: Gerade in großen Unternehmen sind noch viele Fragen offen, wie der „Change“ etabliert werden kann. Zusammenfassend kann jedoch festgehalten werden, dass der Arbeitskreis Digitalisierung des VDM aber auch der Digitalausschuss des BDSV eine gesunde Basis schaffen sich dem Thema mit Branchenbezug  anzunähern. Weiterhin kann als Leuchtturmprojekt das WGM Symposium genannt werden, bei dem der Großhandel für Metallhalbzeuge in 4 Blöcken die Digitalisierung in all seinen Facetten erleben kann. 

 

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